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19. German Open Show für Kampfhühner

19. German Open Show für Kampfhühner

Liebe Sportsfreunde,
ich hoffe ihr habt die Weihnachtsfeiertage in eurem Sinne verbracht.
Ich wünsche euch fürs neue Jahr einen guten Rutsch und das alles was ihr euch für 2016 wünscht in Erfüllung geht.

Wir möchten euch hiermit noch einmal recht herzlich zu unserer Show einladen.

467 Tiere sind gemeldet.
In der Verkaufsklasse stehen Altenglische u. Modern Englische Zwergkämpfer, Ko Shamo,Zwergasil, Zwerginder, Beügger u. Lütticher Zwerge, 1, Stamm Zwergmalaien, Brügger u. Lütticher, Indische Kämpfer, Madras,Malaien, Satsumadori, Shamo und 1 Paar Yakido.

Trotz des außergewöhnlichen Termins haben 60 Züchter gemeldet.
Gerade aber wegen des Termins und den vielen Anfragen erwarten wir einen starken Besuch.

Wer das Feeling der Show noch nicht erlebt hat, bzw. auf jeden Fall noch einmal erleben will, sollte dabei sein.
Vielleicht ist es wirklich die Letzte. Was wir natürlich nicht hoffen.

Zur Beachtung: Lt. Show Genehmigung (Veterinäramt) ist der Verkauf von Tieren außerhalb der Ausstellungshalle nicht gestattet.

Wir freuen uns, euch am Freitag Abend bzw. Samstag Vormittag zur 19. German Open Championshow in Obernkirchen begrüßen zu dürfen.

Samstag 02. Januar 2016, Liethhalle Obernkirchen, Liethstr. 1, 31683 Obernkirchen
Für Getränke und Essen ist in der Halle gesorgt.
Bitte unterstützt unseren Veranstalter vor Ort in dem ihr auch schon am Freitag euren Verzehr in der Halle tätigt.
Dank an Wilhelm Klemme mit seiner Mannschaft, die für uns diese Veranstaltung wieder ausrichten.
In der heutigen Zeit kann man solch ein Engagement gar nicht hoch genug einschätzen.

Züchterportrait von Dirk Böing

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Mein Name ist Dirk Böing und ich züchte Hühner. Kampfhühner!

An das Hobby bin ich durch meinen Vater und meinen älteren Bruder gekommen, mein Vater züchtete Barnevelder in doppelt-gesäumt, braun schwarz doppelt-gesäumt wie sie heutzutage heißen und mein Bruder züchtete die Zwerge. Wir waren damals noch im Ortsverein RGZV Wesel u. Umg.

Als 6 jähriger bekam ich meine ersten Hühner, Zwerg Plymouth Rocks in gelb. Somit bin ich dem Rassegeflügel schon seit 31 Jahren verfallen.

Zwerg Plymouth Rocks sind schöne Tiere nur der Farbschlag gelb fordert einiges vom Züchter. Mehr als ein Jungzüchter zu geben bereit ist und nachdem 3 meiner 4 ausgestellten Tiere ein „u“ bekamen stieg ich auf Zwerg Barnevelder in schwarz um und züchtete diese Rasse mal mehr, mal weniger Erfolgreich über 20 Jahre.

In dieser Zeit übernahm ich auch div. Ämter im Orts- und Kreisverband. Zuchtwart , Schriftführer, Brutmeister und Impfbeauftragter im Ortsverein und 2. Schriftführer im Kreisverband. Zudem engagierte ich mich auch im Sonderverein des Barnevelder- und Zwerg Barnevelderhuhnes Bezirk Westfalen-Lippe.

Da mein Vater auch mal einige Zeit Malaien züchtete, lag auch in mir eine Bewunderung der Kampfhuhnrassen.

Mitte der 90er bekam ich dann zusätzlich zu den Barneveldern noch Indische Kämpfer in fasanenbraun. Mit den dicken Klöpsen schaffte ich meinen ersten und einzigen Deutschen Meister Titel auf der VHGW Schau in Münster 1999. Doch die aufwendige Aufzucht und die Unmengen an Futter die man für diese bemerkenswerte Rasse aufbringen muss, waren für einen Jungen in der Ausbildung doch etwas viel, so stieg ich auf Altenglische Kämpfer goldhalsig um.

Zu jener Zeit lernte ich auch meine zukünftige Frau kennen, die ich mit dem Hühnervirus direkt infizieren konnte. Satsumadori wurde ihre Rasse, Kämpfer! Was sonst?!

Als mein Vater verstarb wuchsen für mich die Aufgaben im Ortsverein und durch die Mehrfachbelastung verlor ich den Spaß an meinem geliebtem Hobby. Also musste was geändert werden. Ich schmiss die Brocken hin, wie man so schön sagt.

Ich zog mich aus allen Ämter zurück, was schlichtweg dazu führte das unser im sterben liegender Verein seinen Todesstoß erfuhr. Die Gründe meiner Entscheidung sind vielfältig aber am Ende war es einfach der mangelnde Spaß an dem was ich tat. Und wenn man an seinem Hobby droht die Freude zu verlieren, dann muss man etwas ändern.

Ich schaffte die Barnevelder ab und die Altenglischen ebenso und erfüllte mir einen Traum!

Asil

Nach einigen Telefonaten die ich mit dem Zuchtwart René Freier führte, der mich ehrlich und offen über die Herausforderung Asil zu züchten aufgeklärt hatte, bekam ich meine ersten 2,4 Asil in gold-weizenfarbig.

Und in 31 Jahren Rassegeflügelzucht habe ich noch nicht soviel Spaß und Freude an einer Rasse gehabt wie mit diesen Tieren. Asil sind etwas besonderes und in gold-weizenfarbig sind sie extrem selten. Viel Arbeit ist noch, an diesem eigentlich sehr altem Farbschlag, zu leisten.

Meine neue Heimat ist der RGZV Dingden u. Umg. Und auch hier leiste ich wieder etwas Vorstandsarbeit. Ich bin Beisitzer und Ansprechpartner für die ehemaligen Weseler Zuchtfreunde, die mit mir den Verein gewechselt hatten.

Auch kann man mich als ein durchaus aktives Mitglied im Club der Ur- und Kampfhuhnzüchter bezeichnen.

Im Landesverband unterstütze ich das Aufbau- und Organisationsteam und sitze seit zwei Jahren auch am Tierverkauf.

Über die Jahre habe ich ein paar Dinge über unser Hobby gelernt:

  1. Es gibt keine einfach zu Züchtende Rasse, jede hat ihre Herausforderungen!

  2. In der Gemeinschaft macht das Hobby am meisten Spaß!

  3. Kampfhuhnrassen sind die schönsten Hühner, nicht immer vom Aussehen aber vom Charakter her das treueste Huhn!

Dirk Böing