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Russische Pawlowskaja

Russische Pawlowskaja

Ich züchte neben meinem Kampfhühnern schon einige Jahre diese wundervolle Rasse. Wie ich zu den Pawlowskaja gekommen bin erzähle ich einmal kurz: Vor einigen Jahren erhielt ich einen Anruf von meinem Freund Werner Lamkemeyer. Er hatte besuch aus Russland von Slava Komhoff. Slava war auf der Suche nach einem paar schwarzen Tuzo und Werner wusste das ich einige zum Verkauf hatte. Am nächsten Tag besuchte mich Slava und bekam einen tollen Stamm Tuzo von mir. Als Dankeschön erhielt ich 10 Bruteier. Nach 21 tagen im Brüter schlüpften 10 Pawlowskaja Küken. Es wurden neun Hennen und ein Hahn. Die Pawlowskaja sind nun fester Bestandteil in meiner Zuchtanlage. Sie sind neugierige und zahme Hühner. Sie suchen die Wiesen gründlich nach Nahrung ab und sind fleißige Leger weißer Eier. Es gibt sogar schon einen Standard:

Pavlov Hühner EE deutsch-2014

Bei Fragen oder Interesse an diesen tollen Hühnern schreibt mich einfach an.

Weil man dann und wann Einen Braten essen kann

Mancher gibt sich viele Müh‘
Mit dem lieben Federvieh;
Einesteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens: Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;

Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
(Wilhelm Busch 1865)

Der Gedanke, Kampfhühner als Hühnerfleisch zu betrachten und statt einer traditionellen Weihnachtsgans zu verspeisen, passt nicht wirklich zu meinem Verständnis von Kampfhühnerzucht. Dabei wird der Verzehr von Shamo-Fleisch als eine ausgesprochene Delikatesse von japanischen Gourmets gepriesen und verleiht natürlich Gesundheit, Kraft, sowie Erfolg im Business (Kampfhühnerzucht?).

Shamo-Fleisch gibt’s auch hübsch abgepackt im Supermarkt:

shamo-fleisch

(Bildnachweis: Dank an Werner Lamkemeyer – Gamefowl-Info – für dieses Bild.)

Ich verspüre keinen Appetit, aber: Würde oder hat jemand von euch schon mal (s)ein zartes Kampfhuhn gegessen?