Haltung + Zucht

Malaien verlangen neben ausreichend Auslauf eine gute und ausgewogene Ernährung mit Körnern und Legemehl/-pellets. Bedingt durch ihren starken Knochenbau und der größeren Masse, benötigen Malaien etwa 10 Monate in ihrer Entwicklung bis hin zur Tauglichkeit für Ausstellungen. Mit diesem Ziel vor Augen ist es daher ratsam, der Natur vorwegzugreifen und schon eher, bereits im Januar mit der Brut anzufangen. Richtig ausgewachsen sind Malaien jedoch erst im 2. Lebensjahr.

Voraussetzung für die gute Entwicklung und Aufzucht der Jungmalaien bleibt ein aus Legemehl und Körnern bestehendes vollwertiges Futter. Auch der Anteil an Grünfutter darf nicht zu knapp bemessen sein und ist mit einer Grasfläche im freien Auslauf leicht zu realisieren. Essensreste aus der Küche sind bei Jung- und Altmalaien stets beliebt und sollten die Mahlzeiten daher nur rationiert ergänzen.

Ab und zu kann eine kleine Menge gehackter Knochen angeboten werden. Aber nicht zu viel, denn sonst können die Jungtiere ab ca. 5 Monaten evtl. nicht mehr laufen, weil sich schmerzhafte Proteinkristalle in den Gelenken ablagern können. Das erkennt man zu spät, wenn sich die Jungtiere nur noch auf den Fersengelenken fortbewegen können. Oft ist dieser Zustand nicht mehr rückgängig zu machen.

Fleisch und Garnelen sind komplett überflüssig, denn Malaien sehen zwar wie Greifvögel aus, sind aber doch Hühner, die man vernünftigerweise auch so halten und füttern sollte.

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Im Nachsatz geht mein Dank, als in gerade diesem Vergleich eher jungen Kampfhuhnzüchter, um nicht Küken sagen zu müssen, an Werner Lamkemeyer (Gamefowl-Info), dessen Erfahrung in der Zucht und Haltung von Malaien diesen Artikel maßgeblich prägt.

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