Verhalten
Meine Shamo sind mir gegenüber sehr zutraulich! Sie fressen mir aus der Hand und sind dabei sehr aufmerksam.
Untereinander sind die Hähne dagegen aggressiv, wenn sie über 12 Monate alt sind. Deshalb hält man dann die Hähne separat in Boxen oder in geräumigen Gehegen. Man sollte darauf achten, daß zwischen den Gehegen ein Sichtschutz vorhanden ist, damit die Tiere ihre Ruhe haben. Shamo hält man im Verhältnis (Hahn:Henne) 1:10 oder 1:12, damit die einzelnen Hennen nicht zu sehr abgetreten werden.
Es ist nicht schwierig, neue Hennen in eine vorhandene Gruppe zu integrieren, denn nach heftigen Kampfattacken ist die Hackordnung schnell ausgefochten. Man sollte dann dabei sein und die Kämpfe verkürzen, indem man die neue Henne erstmal auf Sicht zu den anderen setzt. Dann ist die spätere Eingewöhnung kein Problem. Shamohennen legen im 1. Jahr ca. 65 Eier. Das reicht für die erforderliche Anzahl Küken völlig aus.
Shamo stellen keine großen Ansprüche an die Unterbringung, Hauptsache, ihr Stall ist trocken und windgeschützt. Sie sind sehr intelligente Hühner mit viel Temperament. Meine Shamo sind sehr aufmerksam, sie achten auf jede noch so kleine Bewegung. Bei mir werden sie nur für meine eigene Augenweide gezüchtet.
Shamo werden in 2 Gruppen unterteilt:
- Chu-Shamo mit einem Gewicht von 3-3,5kg für den Hahn und 2-2,5 kg für die Henne.
- O-Shamo mit einem Gewicht von 4-5kg für den Hahn und 3-4kg für die Henne.
Chu-Shamo sind in Europa bei der Rassegeflügel-ENTENTE nicht anerkannt, aber die großen O-Shamo.

