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Weil man dann und wann Einen Braten essen kann

Mancher gibt sich viele Müh‘
Mit dem lieben Federvieh;
Einesteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens: Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;

Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
(Wilhelm Busch 1865)

Der Gedanke, Kampfhühner als Hühnerfleisch zu betrachten und statt einer traditionellen Weihnachtsgans zu verspeisen, passt nicht wirklich zu meinem Verständnis von Kampfhühnerzucht. Dabei wird der Verzehr von Shamo-Fleisch als eine ausgesprochene Delikatesse von japanischen Gourmets gepriesen und verleiht natürlich Gesundheit, Kraft, sowie Erfolg im Business (Kampfhühnerzucht?).

Shamo-Fleisch gibt’s auch hübsch abgepackt im Supermarkt:

shamo-fleisch

(Bildnachweis: Dank an Werner Lamkemeyer – Gamefowl-Info – für dieses Bild.)

Ich verspüre keinen Appetit, aber: Würde oder hat jemand von euch schon mal (s)ein zartes Kampfhuhn gegessen?